Lidstraffung (Blepharoplastik)
Die typischen Probleme einer Lidstraffung
Die Haut der Augenumgebung ist besonders dünn und zart, wodurch sie dem Prozess des Alterns stärker unterworfen ist als beispielsweise
die zehn mal dickere Haut der Arme. Mit der Zeit zeichnen sich feine Fältchen ab, die Lider werden zunehmend von der absinkenden Haut
herabgezogen und kleine Polster des Fettgewebes, in welches die Augen eingebettet sind, treten durch die schlaffer werdende Haut und
Scheidewand vor (Tränensäcke). Je nach Form des Auges hat dies unterschiedliche Folgen.
Bei Menschen mit normal geformten Augen wirkt das gesamte Gesicht vorgealtert, nur weil die Augenumgebung besonders schnell
erschlafft ist, etwa durch häufige Sonnenbäder oder eine ausgeprägte Mimik, aber natürlich auch nicht selten durch familiäre
Veranlagung bedingt. Durch die prominente Stellung der Augen im Gesicht fallen die Effekte der Hautalterung zusätzlich unangenehm auf.
Bei Personen mit kleinen Augen, die bereits von der Veranlagung her durch Schlupflider (herabhängende Augenlider mit sehr
oberflächlich angelegt er Lidfalte) charakterisiert sind, können die Augen zusätzlich optisch verkleinert werden. Durch zunehmende
Erschlaffung der Haut erscheinen manchmal die Augen bei dieser Veranlagung förmlich zugedeckt.
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