Operationen
 

Hautstraffung am Körper
(Oberarmstraffung, Oberschenkelstraffung, Bodylift)

Welche Risiken bringen Oberschenkel und Oberarmstraffung sowie Bodylift mit sich?

Ihr behandelnder Arzt wird grundsätzlich das übermäßige und erschlaffte Haut- und Fettgewebe gründlich vermessen, die notwendigen operativen Schnitte vor dem Eingriff exakt einzeichnen und bei der operativen Entfernung auf eine möglichst kleine unauffällige Schnittführung achten.
Normale Begleiterscheinungen einer jeden Operation sind Blutungen, Blutergüsse (sog. Hämatome) und Schmerzen, die jedoch durch Gabe von Schmerzmitteln verhindert werden können.
Selten bilden sich nach einer Operation Gerinnsel in den Blutgefäßen (Thrombose), die ein Gefäß verschließen können (Embolie) ? diesen wird mit Kompressionsstrümpfen und Mitteln gegen Thrombose vorgebeugt.

Oberschenkelstraffung und Bodylift: Seltene Risiken sind Wundheilungsstörungen, aufgrund der vorübergehend eingeschränkten Beweglichkeit besteht jedoch ein mittleres Risiko für Thrombosen und Lungenembolien, das durch entsprechende Maßnahmen (siehe oben) vorgebeugt werden kann. Gelegentlich bilden sich nach Entfernen der Wunddrainagen Flüssigkeitsansammlungen im Wundbereich (sog. Serome), die durch Nadelpunktion beseitigt werden müssen. Im Bereich der Leisten und des Gesäßes ist im Narbenbereich gelegentlich ein kleiner Hautüberschuss (sog. ?dog ears?) nicht immer zu vermeiden. Dieser kann in einem weiteren kleinen, in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführten Eingriff korrigiert werden.
Durch den Zug der Haut können sich die Narben manchmal etwas verbreiten, diese sind aber weiter durch die Kleidung gut kaschiert. Es ist daher wichtig, dass nach dem operativen Eingriff eine Gewichtszunahme unbedingt vermieden wird.

Oberarmstraffung: Wundheilungsstörungen sind in dieser Körperregion insgesamt gering. Auch das Risiko für Thrombosen oder Embolien ist minimal, da nach der Operation bei alleiniger Oberarmstraffung die Beweglichkeit nicht eingeschränkt ist. Die gelegentlich nach Entfernen der Wunddrainagen sich bildenden Serome (siehe oben) müssen punktiert werden. Die Bildung von ?dog ears? (siehe oben) ist selten, kommt lediglich bei ausgedehnter operativer Entfernung von Hautüberschüssen gelegentlich vor und kann auch in diesem Fall ambulant korrigiert werden.
Im Allgemeinen bildet sich eine unauffällige Narbe. Nur im unteren Anteil zum Unterarm hin ist die Narbe gelegentlich etwas verbreitert oder überschießend, so dass später Korrekturen erforderlich sein können.

Narkose: Unabhängig von dem Operationsverfahren ist jede Vollnarkose aber auch jede örtliche Betäubung, bei der Beruhigungsmittel gegeben werden, mit einem gewissen Risiko für Herz und Kreislauf verbunden. Um dieses zu minimieren, steht bei einer Vollnarkose sowie bei Gabe von Beruhigungsmitteln ein Narkose-Facharzt zur Verfügung.

Vorerkrankungen: Generell ist ein Eingriff für Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Lungen-, Herz- und Kreislaufkranken sowie für Patienten mit anderen Vorerkrankungen wie Allergien, rheumatische Erkrankungen oder Neigung zu Infektionskrankheiten sowie Blutgerinnungsstörungen mit einem höheren Risiko verbunden. Auch Übergewicht, Zigarettenrauchen und Einnahme der sog. Anti-Baby-Pille, vor allem jedoch die Kombination dieser Faktoren, ist mit einem erhöhten Risiko von Thrombosen und Embolien verbunden.




Weiter zu Vor jeder Behandlung, die Information!

Zurück zu Wie umfangreich sind die einzelnen Verfahren?

Zurück zu Hautstraffung am Körper - Übersicht