Operationen
 

Hautstraffung am Körper
(Oberarmstraffung, Oberschenkelstraffung, Bodylift)

Wie läuft die Hautstraffung am Körper ab?


Hautstraffung
Hautstraffung

Oberschenkelstraffung
Vor der Operation wird an dem stehenden Patienten die Schnittführung exakt angezeichnet. Die Standardschnittführung ist halbmondförmig und verläuft von der Leiste bis zur Gesäßfalte, so dass im Endeffekt eine strichförmige Narbe in der Schrittregion entsteht. Lediglich in besonders ausgedehnten Fällen ist zusätzlich in der Mitte ein senkrechter Schnitt nach unten erforderlich, was eine T-förmige Narbe entstehen lässt.
Nach Hautschnitt im Bereich der angezeichneten Schnittführung wird das Unterhautgewebe der gesamten Oberschenkelinnenseite stumpf von der Muskelschicht abgelöst, um das Straffungsergebnis zu steigern. Im Falle störender Fettpolster wird an diesen Stellen zusätzlich, um die Form der Oberschenkel zu verbessern, eine Fettabsaugung (Liposuction) durchgeführt. Anschließend werden Drainagen (sog. Redon-Drainagen) eingelegt, die das Wundsekret und Flüssigkeitsansammlungen im Wundbereich in Vakuumflaschen ableiten. Zur Kompression wird ein vorher angepasstes Mieder angelegt. Aus hygienischen Gründen sowie um den Infektionen in der Heilungsphase vorzubeugen, wird bereits in Narkose für ein bis zwei Tage ein Blasenkatheter gelegt.

Hautstraffung

Oberarmstraffung
Der Schnitt zur Oberarmstraffung wird auf der Innenseite des Oberarmes durchgeführt. Vor der Operation wird am stehenden Patienten und bei im Schultergelenk um 90 Grad angehobenem Arm die genaue Schnittführung angezeichnet. In den meisten Fällen ist die Schnittführung an der Innenseite der Oberarme von der Achselhöhle bis zum Ellenbogen spindelförmig angelegt (siehe Abbildung). Bei besonders stark ausgedehnter Haut kann jedoch eine Erweiterung der Schnittführung bis in den oberen Anteil des Unterarmes sowie eine L-förmige Erweiterung in der Achselhöhle nach hinten notwendig sein.
Ist der Hautschnitt nach der markierten Schnittführung erfolgt, wird die gesamte überschüssige Haut entfernt.
Daraufhin werden die Schnittränder entsprechend neu angepasst. Gegebenenfalls ist zur Konturangleichung auch eine Fettabsaugung in den Randpartien notwendig. Bei der Operation zur Oberarmstraffung werden die Gefäße und Nerven am Oberarm geschont. Das oberflächliche Bindegewebe (Fasziensystem) wird dazu verwendet, die verbleibende Oberarmhaut im Bereich der Achsel aufzuhängen. Dadurch werden breite Narben vermieden und die Armhaut auch zur Achsel hin gestrafft. Anschließend werden Redon-Drainagen zur Ableitung des Wundsekrets in Vakuumflaschen eingelegt sowie zur Kompression ein elastischer Verband angelegt. Die Drainagen können nach spätestens zwei Tagen wieder entfernt werden.

Bodylift
kombiniert mehrere Verfahren zur Hautstraffung. Zuerst werden in Bauchlage die Gesäß- und äußere Oberschenkelregion gestrafft. Dann erfolgt die Drehung in Rückenlage ? Sie bleiben währenddessen in Narkose. In Rückenlage werden, wie oben beschrieben, Bauch und Oberschenkelinnenseiten korrigiert.






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